
Ein Glücksding
Von Lena Gorelik / Nach Stimmen und Zeitzeugnissen
von damals und heute/ Auftragswerk des TDJW /
Uraufführung / Puppentheater

Premiere:
21.09.2025

Altersempfehlung: 12+
Motja ist 14 und zum ersten Mal verliebt. Doch dafür
ist 1941 wenig Platz. Wie für alle anderen jüdischen Menschen ist die deutsche Besatzung auch für Motja eine Bedrohung. In der Schlucht von Babyn Jar sollen sie alle umgebracht werden. Doch Motja kann entkommen. Auf seiner Flucht lernt er die Puppenspielerin Dina kennen, kurz bevor tödliche Schüsse ihm sein junges Leben rauben.
Auch Juri ist 14. Mit seiner Mutter ist er vor dem
russischen Angriff aus Kyjiw geflüchtet und lebt heute in
Leipzig. Hier kann er zur Schule gehen, in Sicherheit leben.
Er hat sich in Sveta verliebt, die auch aus der Ukraine
kommt. Doch der Krieg bleibt auch hier, über 1000 Kilometer entfernt, für Juri sehr präsent.
Autorin Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren,
kam 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach
Deutschland. Ihr Auftragswerk EIN GLÜCKSDING entstand
aus Zeitzeugnissen der Überlebenden Dina Pronitschewa
und aus Interviews mit Menschen aus der Ukraine, die heute in Kyjiws Partnerstadt Leipzig leben.
Team
Martina van Boxen
Bühne & Kostüme: Jakob Ripp
Puppenbau: Judith Mähler
Musik: Manuel Loos
Dramaturgie: Jörn Kalbitz
Theaterpädagogik: Theresa Kawalek
Besetzung
Clara Fritsche
Luise Audersch
Sven Tillmann
